Personalratswahl 2016

Ver.di bleibt stärkste Kraft

Personalratswahl 2016

Neu in Köln: Jochen Spengler

Jörg Sucker in Berlin bestätigt
jochen spengler Ellen Wilke Jochen Spengler

Erneut hat bei den Personalratswahlen im Deutschlandradio das Team von ver.di mit Abstand die meisten Stimmen gewonnen. Bei der Wahl zum Örtlichen Personalrat in Berlin kam die ver.di-Liste auf 222 Stimmen (76,0 %), der DJV auf 70 Stimmen. Ver.di verfügt damit im Örtlichen Personalrat Berlin weiterhin über 7 Mandate. Zwei Sitze erhält der DJV.

Erfreut zeigte sich der Berliner ver.di-Vorsitzender Volker Finthammer über die erneut hohe Wahlbeteiligung. Sie blieb mit 84.8 % nur sehr knapp unter dem Rekordwert von 2012. Im Funkhaus Köln des Deutschlandradios stieg die Wahlbeteiligung 71,3 % in 2012 auf 73,0 %.

Bei der Wahl für den Örtlichen Personalrat Köln kam die Ver.di-Liste auf 187 Stimmen (59,2 %) und die Liste "DJV and friends" auf 129 Stimmen (40,8 %). An der Sitzverteilung ändert sich in Köln nichts: 5 Plätze für Ver.di, 4 Plätze für den DJV.

Das Ergebnis für den Gesamtpersonalrat, der von den Kölner UND Berliner Mitarbeiter*innen gewählt wird, lautet:

 

Stimmen

Prozent

Sitze

Ver.di

435

71,5

8

DJV

173

28,5

3

 

Damit wird Jörg Sucker der Gesamtpersonalratsvorsitzende und Vorsitzende des örtlichen Personalrats Berlin bleiben; Jochen Spengler wird Vorsitzender des örtlichen Personalrats Köln und stellvertretender Gesamtpersonalratsvorsitzender werden.

Die Amtszeit der neuen Personalräte im Deutschlandradio beginnt am 1. Juni 2016.