Das war's ... noch lange nicht!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

morgen geht es in die Endrunde: Um 17:00 Uhr beginnt die Auszählung der Stimmzettel zu den Personalratswahlen und bis dahin habt ihr am Dienstag noch die Möglichkeit, persönlich im Wahllokal Eure Stimme abzugeben. Darum bitten wir Euch! Denn nur eine hohe Wahlbeteiligung macht aus dem Personalrat eine starke Interessenvertretung. Eure ver.di-Kandidatinnen und Kandidaten versprechen, die von Euch verliehene Kraft zu nutzen. Wir wollen:

-       einen respektvollen Umgang von Geschäftsführung und Belegschaft

-       die Förderung von Chancen und Fähigkeiten jeder/s einzelnen Mitarbeiter*in

-       Jobsharing und flexible Teilzeitmodelle bis in die Führungsriege, die den Lebensumständen der Mitarbeiter*innen gerecht werden

-       ein Gesundheitsmanagement, das gesunde Arbeitsplätze, die weder physisch noch psychisch belasten, zum Ziel hat

-       gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf

-       eine Digitalisierung, die Mitarbeiter und Unternehmen stärkt und motiviert statt nervt und belastet

-       moderne Arbeitsmethoden wie mobiles Arbeiten oder Homeoffice, die allen helfen und vom Haus fair, klar und solide organisiert werden

-       gute Arbeit statt Arbeitsverdichtung und Personalabbau

-       Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit freien Kolleg*innen und den Mitarbeiter*innen von DRS, GID und IVZ

-       angemessene Bezahlung und eine gute Altersversorgung in allen Gehaltsgruppen

-       eine Zukunftsperspektive für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk insgesamt

 

Dafür werden wir uns mit voller Kraft einsetzen – auch wenn der Wahlkampf vorbei ist.

Eure ver.di-Kandidat*innen!

                
PS: Liebe Kollegin, lieber Kollege – um unsere Texte lesbar zu halten, verwenden wir in der Ansprache das gewerkschaftliche Du – bitte fühlen Sie sich nicht weniger gewertschätzt, wenn Ihnen ein Sie lieber wäre.

Kollegiales Miteinander – gerade in Corona-Zeiten

Unsere Funkhäuser nur zu 20 % besetzt, fast verwaist, Gespräche vor allem per Telefon und Skype – Kommunikation eher kurz und nüchtern - es sind gewöhnungsbedürftige Zeiten.

Wie soll man da Wahlkampf machen?

Wir ver.di-Kandidat*innen hätten uns Dir gern persönlich vorgestellt, mit Dir diskutiert und gelacht. Damit Du Dir selbst ein Bild machen kannst, wen Du da eigentlich wählen sollst. Doch Corona macht uns einen Strich durch die Rechnung.

Deshalb unser Angebot: Ruf doch einfach diejenigen von uns an, die Du näher kennenlernen oder von denen Du etwas wissen möchtest. Maile uns, wenn Du eine Frage oder Anregungen hast, ganz egal worum es geht. Wir hören Dir zu und antworten. Unsere Telefon-Nummern oder E-Mail-Adressen findest Du im Intranet. Sag uns, was DU von uns erwartest, was DIR wichtig ist, was DICH bewegt und umtreibt…

Wir ver.dis kommen aus vielen verschiedenen Bereichen, Berufen und Vergütungsgruppen im Deutschlandradio; wir haben unterschiedliche Erfahrungen, sind jünger oder älter, noch nicht im Personalrat oder schon länger dabei, Frauen oder Männer. Aber wir treten alle auf der ver.di-Liste 2 an, weil uns die Überzeugung eint, dass wir Eure und unsere Interessen als Arbeitnehmer*innen besser und erfolgreicher gemeinsam in einer demokratischen und starken Gewerkschaft durchsetzen können.

Das wird immer wichtiger, denn die Berufsbilder verändern sich im digitalen Wandel. Anforderungen und Aufgaben wachsen stärker zusammen, die Übergänge zwischen Linear und Online, zwischen Technik, Redaktion, IT, Redaktionsassistenz und Verwaltung verschwimmen zusehends. Doch nur wenn es in einem Medienunternehmen solidarisch zugeht, wenn alle Fähigkeiten gefragt sind und gefördert werden, wenn alle Tätigkeiten in gleichem Maße wertgeschätzt werden, entsteht ein tolles Qualitätsprodukt. Erfolgreiches Radio und erfolgreiche Online-Produkte - das heißt heute mehr als jemals zuvor: alle gehören dazu, alle werden gebraucht!

ver.di steht dafür, den Zusammenhalt und das Miteinander nachhaltig zu stärken.

Natürlich sind Konflikte und Differenzen zwischen Mitarbeiter*innen Teil des beruflichen Alltags. Doch bei allen Auseinandersetzungen etwa um notwendige Veränderungen darf das kollegiale Miteinander nicht auf der Strecke bleiben, sondern muss immer Priorität haben. Wir wehren uns gegen Mobbing und streiten für Arbeitsverhältnisse, die berufliche Zufriedenheit und Entwicklung für jede und jeden möglich machen.

ver.di Podcast No 4 zur PR-Wahl

Unterschiedlicher könnten Ihre Aufgaben im Berliner Deutschlandradio-Funkhaus gar nicht sein: Sylvia Bernhardt arbeitet in der Stabsstelle der Programmdirektion, Alexandra Gnade in der Inventarverwaltung und Wolfgang Huschke beim Zentralen Einkauf. Alle drei haben Sie sich entschlossen, sich für den Personalrat zu bewerben. Sie treten das erste Mal als Kandidat*innen auf der ver.di.Liste 2 an. Teilweise haben die drei auch schon in anderen Zusammenhängen Erfahrungen in der ehrenamtlichen Arbeit gesammelt – zum Beispiel in der Jugendarbeit oder dem Studentenparlament. Dieses Engagement wollen sie nun auch im Personalrat einbringen.

Weitere Podcasts von ver.di Deutschlandradio

Tarifpolitik – wir kämpfen nicht nur für mehr Geld!

Ver.di ist Tarifführer im Deutschlandradio und hat in den letzten Jahren für sehr gute Tarifabschlüsse gesorgt – natürlich für Feste UND Freie.

Gehalt und mehr ...

Im Zeitraum vom 1.4.2019 bis zum 31.3.2022 steigen die Honorare für Freie und die Gehälter für Feste um insgesamt 6,75 %, um die Teuerungsraten auszugleichen! Mit dem Aprilgehalt Ende dieses Monats werden Gehaltserhöhungen rückwirkend zum 1.4.2019 um 2,25% in einer Summe ausgezahlt, gleichzeitig steigen die Gehälter um weitere 2,25 % (die neue Vergütungs-Tabelle findest Du im Anhang und wird heute von uns im Haus verteilt). Bei den Freien wurden die Honorare zum 1.4.2020 um 4,5% erhöht und für die Zeit vom 1.4.2019 bis zum 31.3.2020 gibt es eine Einmalzahlung in Höhe von 1.320.- €. Am 1.4.2021 steigen dann sowohl Gehälter als auch Honorare noch einmal um 2,25%.

In Tarifverhandlungen fordern wir von ver.di stets, dass es soziale Komponenten geben muss; zum Beispiel in Form einer einheitlichen Einmalzahlung für alle oder in Form eines Sockelbetrags. Warum? Damit die Schere zwischen oben und unten bei einer ausschließlich prozentualen Gehaltserhöhung nicht immer noch weiter aufgeht. Wir meinen, dass die unteren Gehaltsgruppen prozentual mehr von einem Tarifabschluss haben sollten, als die obersten Gehaltsgruppen. Leider müssen wir dieses Prinzip regelmäßig nicht nur gegen den Arbeitgeber, sondern auch gegen unseren Mitverhandler durchsetzen, was uns nicht immer gelingt.

Durchgesetzt haben wir dieses Mal aber zwei weitere soziale Module

Alle Teilzeitbeschäftigten erhalten auf Dauer den vollen Familienzuschlag. Und das Urlaubsgeld, das aus sozialen Erwägungen heraus für die unteren Gehaltsgruppen höher ist als für die oberen Gehaltsgruppen, wird in diesem Jahr doppelt gezahlt. Für Freie gibt es übrigens im Januar 2021 noch eine zusätzliche tarifliche Sonderzahlung von 930.- € - auch eine soziale Komponente.

Warnstreich brachte Wende im Tarifkonflikt

Das ist uns diesmal nicht zuletzt deshalb gelungen, weil wir unseren Forderungen erstmals seit 18 Jahren mit einem Warnstreik Nachdruck verliehen haben. Was uns nicht leichtgefallen ist, weil wir ja gerne im und für das Deutschlandradio arbeiten. Aber der von ver.di organisierte Streik mit vielen, vielen festen und freien Kolleg*innen hat gewirkt; ebenso wie die Solidarität und Aktionen in fast allen anderen Rundfunkanstalten der ARD. 

Idee für die Zukunft: weniger Finanzzuwächse, dafür mehr Arbeitsentlastung

Es geht uns in den Tarifverhandlungen nicht nur um mehr Geld. Wir wissen aus unseren Umfragen und den vielen Gesprächen im Haus, dass es für viele Kolleg*innen ebenso wichtig ist, dass die Arbeitsverdichtung nicht immer weiter zunimmt und stattdessen mit neuen Stellen für Entlastung gesorgt wird. Das haben wir aufgegriffen und dem Deutschlandradio in den letzten Tarifverhandlungenangeboten, auf Erhöhungsanteile zu verzichten, wenn dafür Honorarzeitverträge in Festanstellungen umgewandelt würden. Leider wollte das Haus davon nichts wissen – offenbar ist mehr festangestelltes Personal politisch nicht erwünscht. Aber: wir bleiben dran!

PS: Liebe Kollegin, lieber Kollege, an dieser Stelle haben wir Dir nur in Kurzform berichtet, was uns als ver.di Team für die Personalratswahl am Herzen liegt. Ausführlichere Informationen findest Du hier auf unseren neuen Intranetseiten.

ver.di Podcast No 3 zur PR-Wahl

Unterschiedlicher könnten Ihre Aufgaben im Berliner Deutschlandradio-Funkhaus gar nicht sein: Sylvia Bernhardt arbeitet in der Stabsstelle der Programmdirektion, Alexandra Gnade in der Inventarverwaltung und Wolfgang Huschke beim Zentralen Einkauf. Alle drei haben Sie sich entschlossen, sich für den Personalrat zu bewerben. Sie treten das erste Mal als Kandidat*innen auf der ver.di.Liste 2 an. Teilweise haben die drei auch schon in anderen Zusammenhängen Erfahrungen in der ehrenamtlichen Arbeit gesammelt – zum Beispiel in der Jugendarbeit oder dem Studentenparlament. Dieses Engagement wollen sie nun auch im Personalrat einbringen.

Personalratswahlen 2020

Am 12. Mai finden die Wahlen zu den Örtlichen Personalräten sowie zum Gesamtpersonalrat im Deutschlandradio statt - in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie allerdings ausschließlich als Briefwahl.

ver.di tritt zu diesen Wahlen mit tollen Teams an auf Liste 2 an. In den Funkhäusern Berlin und Köln einfach stark. Für Deutschlandradio doppelt stark!

In Zeiten virtuellen Meetings und Home-Office wollen wir über unsere Bewerbung für die Personalräte informieren. Deshalb findet sich auf diesen Seiten alles, was Du brauchst, um Dich über ver.di im Deutschlandradio, unsere Ziele und unsere Kandidat*innen zu informieren.

Denn wir finden, dass wir deine Stimme verdient haben:

  • Wir blicken auf eine erfolgreiche Personalratsarbeit zurück und haben glaubwürdige Vorsitzende in Berlin und Köln, die sich nicht nur ums große Ganze, sondern auch um viele einzelne Kolleg*innen gekümmert haben und weiter kümmern wollen.
  • Und wir treten jetzt mit starken Teams an, mit neuen Gesichtern und erfahrenen Kolleg*innen, die ehrgeizige Ziele für die Personalratsarbeit haben
  • Unser ver.di-Verhandlungsteam hat für gute Tarifabschlüsse gesorgt – nicht zuletzt befördert durch die Warnstreikaktionen.
  • Wir haben Dich in den letzten Jahren mit Infos und Veranstaltungen auf dem Laufenden gehalten und in Berlin unsere Vorstandssitzung öffentlich zugänglich gemacht.

Wir von ver.di im Deutschlandradio sind nicht nur fest und kollegial verbunden mit allen Beschäftigten in den beiden Funkhäusern, den Studios und den Korrespondentinnen-Büros. Denn unsere Mitglieder sind in allen Bereichen und Abteilungen des Hauses vertreten und nicht nur als eine Berufsgruppe. Wir verstehen uns als eine starke Interessensvertretung für alle Beschäftigten. Und wir sind ebenso Teil der weltweit größten Dienstleistungsgewerkschaft unter dem Dach des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Auch auf den politischen Bühnen im Bund und den Ländern vertritt ver.di die berechtigten Interessen der Beschäftigten - egal ob fest oder frei - und des öffentlich rechtlichen Rundfunks insgesamt.

ver.di Podcast No 2 zur PR-Wahl

Nedia Zaghdoudi liebt Ihre Arbeit als Sachbearbeiterin in der Haupabteilung Technik und Infrastruktur. Dort kümmert sie sich vor allem um betriebswirtschaftliche Themen. Aber seit 2012 ist Nedia auch Mitglied des Personalrates - und dieses Engagement für Ihre Kolleginnen und Kollegen ist ihr sehr wichtig.

Haltung bewahrt, Mut gezeigt!

Mit der Personalratswahl 2016 wurde ver.di stärkste Kraft in den Personalräten. Wir sind davon überzeugt, dass wir eine gute Bilanz vorweisen können.

Unter dem Vorsitz von Barbara Zwirner (Berlin) und Jochen Spengler (Köln) haben wir vieles erreicht. Auch deshalb, weil wir im Personalrat konstruktiv mit dem DJV zusammenarbeiten. Denn je einiger der Personalrat, desto erfolgreicher ist er.

Wir sind, wie versprochen, ein Personalrat mit dem nötigen Biss. Kooperativ mit der Geschäftsleitung, wann immer möglich, aber auch konfliktbereit, wann immer nötig. Beides ist wichtig: Dialog- und Konfrontation – getreu dem Motto: hart, aber herzlich!

Dazu braucht es ver.di-Personalräte, die sich nicht wegducken, sondern den Mut haben, den Mund aufzumachen und die nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere einstehen. Solidarität und Empathie sind uns dabei ein Herzensanliegen. Auch gegenüber unseren Kolleg*innen von DRS, GID und IVZ!

Nur so haben vor allem wir es geschafft, dass die Arbeit der Redaktionsassistent*innen aufgewertet wurde; wir konnten höhere Eingruppierungen für viele (leider nicht für alle!) erreichen.

Wir mussten auch eine paritätisch besetzte Einigungsstelle erst durchsetzen. So haben wir bewirkt, dass an besseren und „gesünderen“ Dienstplänen in den Kölner Nachrichten gearbeitet wird, die einem Burnout vorbeugen. Und auch in Berlin wurden arbeitnehmerfreundlichere Dienstpläne in den Nachrichten verabredet. Ohne Einigungsstelle hätten wir keine klaren Ausschreibungsregeln für langfristige Projektarbeit erzielt. Jetzt werden interessante Aufgaben nicht per Mauschelei vergeben, sondern alle haben die Chance, zu zeigen, was sie leisten. Verstecktes Potenzial bringt uns nicht weiter!

Mit unserer Hartnäckigkeit haben wir auch den Neustart des Gesundheitsmanagements durchgesetzt - bislang ein Sorgenkind. In Zukunft wird im Deutschlandradio die Gesundheit der Beschäftigten wichtiger denn je genommen – nicht nur in der Corona-Krise. Erstmals wird sich darum künftig ein/e eigens eingestellte/r Gesundheitsmanager/in kümmern. Sie/er soll auch dafür sorgen, dass jeder Arbeitsplatz auf mögliche psychische Belastungen hin untersucht wird. Außerdem haben wir mit dem Arbeitgeber ein gemeinsames Verfahren für Überlastungen und Gefährdungen verabredet, als ein Mittel gegen die zunehmende Arbeitsverdichtung.

Bei all dem versuchen wir, Dich offen und ehrlich zu informieren, über Erfolge wie Misserfolge. Personalräte von ver.di sind Menschen, die nicht nur größere Probleme anpacken, sondern auch die vielen kleinen, persönlichen, von denen nur die wenigsten wissen, dass sie existieren. Das schlägt zwar keine große Wellen, ist aber dennoch notwendig.

ver.di Podcast No 1 zur PR-Wahl

Jochen Spengler ging in Aachen zur Schule, studierte dort Politik und kam dann über die Deutsche Journalistenschule in München zum RIAS. Viele berufliche Aufgaben hat er schon im Deutschlandradio übernommen - als Redakteur, Korrespondent und Moderator. Seit 2016 ist er Vorsitzender des Örtlichen Personalrates im Funkhaus Köln und seit 2018 Vorsitzender des Gesamtpersonalrates. Weil er auch diese Arbeit sehr mag, kandidiert er 2020 erneut für die Personalräte.

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Personalratswahl: der Navi-Service durch den Mitbestimmungsdschungel

ver.di Kampagnen